Wer in Spanien gewerblich tätig wird, sieht sich mit einer Reihe von Steuerfolgen konfrontiert, die bei mangelhafter Gestaltung zu beträchtlichen Nachteilen in Form einer unnötig hohen Steuerbelastung führen können.
Ein gutes Beispiel für die Chancen, die sich mit einer intelligenten Gestaltung bieten, ist das spanische Sonderregime für Immobiliengesellschaften zu Zwecken der Körperschaftsteuer. Mit diesem ist eine Ertragsteuerbelastung von effektiv 3,75 Prozent erzielbar. Sofern entsprechend aufgesetzt, führt die Struktur außerdem auch zu einer Befreiung von der Vermögensteuer sowie einer weitreichenden Reduzierung der Erbschaftsteuer.

Das heißt: Ein- und dasselbe Steuerregime öffnet die Tore für eine dreifache Steueroptimierung. Hintergrund der Regelung ist die Zielsetzung des spanischen Gesetzgebers, Anreize für die Schaffung von Wohnraum und speziell zusätzlicher Mietobjekte zu bieten.

Im vorliegenden Wegweiser legen wir zunächst dar, welche Steuerfolgen die gewerbliche Wohnvermietung nach sich zieht, wenn das Sonderregime nicht beansprucht wird bzw. werden kann. Wir zeigen die Regelungen der Körperschaft-, Vermögen- und Erbschaftsteuer anhand eines Fallbeispiels auf. Danach erklären wir, wie das Sonderregime funktioniert und welche Auswirkungen die von uns vorgeschlagene Strukturierung auf die genannten Steuerarten hat. Der Vergleich belegt eindrücklich, dass es sinnvoll und gewinnbringend ist, vor einer Investition eine qualitativ hochwertige Beratung einzuholen.

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