Verständnis über unsere Wegweiser

Kann das funktionieren, wenn qualifizierte, national und international ausgebildete Steuerberater und Rechtsanwälte mit journalistisch ausgebildeten Mitarbeitern gemeinsam ein Dossier in der ihnen hier vorliegenden Art schreiben? Immerhin unterscheidet sich die grundsätzliche Herangehensweise fundamental. Die große Angst der Steuerberater und Rechtsanwälte ist es, unpräzise zu arbeiten und Einschätzungen ohne wissenschaftliche Fundierung abzugeben. Bevor sie sich zu einem Thema äußern, lesen sie am liebsten die Gesetze, Urteile und Verwaltunsganweisungen nochmals und stellen vielleicht schnell noch eigene Gedanken der Auslegung an. Die Zielgruppe sind in der Regel die Fachkollegen. Ihr Respekt ist das, was zählt.

Ein Journalist dagegen lebt mit der ständigen Angst, er könnte seine Leser langweilen. Das Mittel der Wahl sind klare, schlichte Thesen, locker in der Sprache. Aussagen müssen sich gut zu Ende argumentieren lassen, doch sie brauchen kein Zwar und Aber, sondern Eindeutigkeit. Ein Journalist möchte möglichst viele Leser erreichen und niemanden beim Lesen vergraulen.

Wir haben versucht, das Beste beider Ansätze zu verbinden. Tiefgreifende Kenntnisse über Gesetze auf nationaler, internationaler und länderübergreifender Ebene müssen verständlich dargestellt werden, sonst haben sie keine Wirkung. Journalismus muss redlich und fundiert sein, sonst hat er die falsche Wirkung. Unser Ziel ist es, verständlich zu schreiben und untermauerte Auslegungen zu entwickeln. Dabei wollten wir nicht nur analysieren und bewerten, sondern auch klare Handlungsempfehlungen geben.

Ob uns all das gut gelungen ist, müssen andere beurteilen. Wir hoffen es.