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Steuertransparenz zwischen Spanien und Deutschland

Die Balearen sind leider mittlerweile zu einem ertragreichen Schürffeld für deutsche Finanzbehörden geworden. Bereinigung von Fehlern der Vergangenheit sowie Gestaltungen für die Zukunft sind ratsam. Nach Beginn der Finanzkrise hat die Staatengemeinschaft eine beispiellose weltweite Transparenzinitiative gestartet. Ein Blick in den Giftschrank der rechtlichen Möglichkeiten (s. Kasten „Rechtsvorschriften“) verdeutlicht, dass Mieteinnahmen, die in der Steuererklärung vergessen wurden, den Behörden zur Kenntnis gelangen werden. Das einzige Hindernis für eine perfekte behördliche Steuertransparenz ist die noch nicht funktionierende praktische Umsetzung. Jedoch ist eine sukzessive Perfektionierung zu erwarten. Daher ist die Frage nicht ob, sondern nur noch wann Finanzbehörden oder Staatsanwaltschaft sich mit unliebsamer Post melden.

Doch mit Steuerehrlichkeit alleine sind Konflikte nicht zu vermeiden. Ebenso reicht die Kenntnis der spanischen Rechtslage alleine nicht aus. Urteile, Verwaltungsanweisungen und Handlungen der deutschen Steuerverwaltungzeigen, welche Stolperfallen drohen, wenn beim Agieren in Spanien die deutsche Seite vernachlässigt wird.

Die Beratungspraxis zeigt, dass sogar vielen deutschen Steuerbürgern die Steuerpflichten nicht bewusst sind, die sich in beiden Ländern aus spanischem Immobilieneigentum sowie Mieteinnahmen ergeben. Besonders erschreckend ist, dass oft die Kosten der Immobilie („Werbungskosten“) nicht korrekt erfasst werden, womit erhebliche steuerliche Nachteile entstehen.

Bei etlichen deutschen Immobilieneignern besteht aufgrund der Veränderungen der Rechtslage in Spanien und Deutschland dringender Handlungsbedarf, um Fehler der Vergangenheit zu bereinigen. Dafür ist eine enge Abstimmung zwischen dem spanischen und deutschen Berater unbedingt erforderlich, damit auch mögliche strafrechtliche Konsequenzen diskutiert werden.

Aufgrund der geschilderten Unzulänglichkeiten bei der Kostenzuordnung hat European@ccounting (EA) eine Lösung entwickelt, mit der diese Probleme in den Griff gebracht werden. Mit knapp drei Milliarden Euro an betreutem Immobilienvermögen ist EA täglich dem Rütteltest der Praxis ausgesetzt. Um die Betreuung und Beratung eines solchen Portfolios optimiert zu organisieren, wurde für die Mandantschaft eine praxisorientierte, sinngebende digitale Lösung entwickelt.

Ob Wohn- oder Ferienvermietung – durch unsere Lösung erhält die Mandantschaft eine hohe Modernisierungsdividende in Form von Effizienz, Datenzugriff und Kontrolle. Diese Lösung wurde mit dem Innovationspreis-IT „Best of 2018 initiative mittelstand“ im Bereich Finance ausgezeichnet.