Wir, kennen sowohl aus eigenen, als auch aus den gemeinsam mit unseren Mandanten, deren deutschen Steuerberatern und der DATEV gesammelten Erfahrungen, die Stolpersteine auf dem Weg ins Ausland. Da man nicht über Felsbrocken sondern über Kieselsteine stolpert haben wir uns für eine Buchhaltung im Ausland entschieden, die den deutschen DATEV-Standards ähnlich ist. D.h., dass wir eine standardisierte Kontenplanstruktur einsetzen die einerseits die ausländischen - hier die spanischen - gesetzlichen Vorgaben erfüllt und andererseits einen direkten digitalen Zugriff von der Journalbuchung auf den verursachenden Buchungsbeleg gewährleistet.

Nur durch diese Grundlagen ist es möglich die im Ausland bebuchten Konten auf den SKR 03 oder 04 in die deutsche DATEV-Welt zu migrieren. Erstmalig erfolgt ein solcher Datentransfer gemeinsam mit dem dazugehörigen Beleg. Nach erfolgtem Datenaustausch kann der deutsche Steuerberater den Beleg aus der DATEV-Welt aufrufen und der spanische Kollege sieht sich den Beleg in der ausländischen Buchhaltung an.   

Neben der Grundlage eines modernen und zeitgemäßen ausländischem Buchhaltungssystems und der umfassenden Programmierung der geschilderten Abläufe bedurfte es einer komplexen steuerlichen Würdigung. Es mussten die Steuergesetze in Spanien, das Doppelbesteuerungsabkommen, das deutsche Steuerrecht und die OECD-Standards berücksichtigt werden. Nur durch intensive und hochqualifizierte Mitwirkung von deutschen und spanischen Steuerberaterkollegen und der DATEV war es möglich ein Mapping von den spanischen auf die deutschen Konten vorzunehmen.