Die spanische Regierung hat angekündigt, die im Koalitionsvertrag vereinbarte Steuerreform vorerst auszusetzen, bis sich das Wachstum bis auf das Niveau vor der Pandemie erholt hat. Das sagte Ministerpräsident Pedro Sánchez am Dienstag (4.8.) nach einer Kabinettssitzung.

Der Pakt der Sozialisten mit der Linkspartei Podemos sah u.a. einen Mindestsatz der Körperschaftssteuer von 15 Prozent vor, 18 Prozent für Banken, eine Erhöhung der Einkommenssteuer für hohe Einkommen, eine Erhöhung der Vermögensteuer um 1 Prozent auf ein Vermögen von mehr als 10 Millionen sowie die Schaffung einer Finanztransaktions- und Google-Steuer vor.