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Die spanische Vermögensteuer für deutsche Nichtresidenten
Das Thema Vermögensteuer ist bei jeder Beratung über eine geplante Investition oder einen möglichen Wohnsitzwechsel nach Spanien präsent. Im Folgenden legen wir die wichtigsten Aspekte für deutsche Nichtresidenten dar.

1. Wer ist wofür steuerpflichtig?
Steuerpflichtig ist ausschließlich die natürliche Einzelperson. Die Abgabe einer Erklärung ist verpflichtend, wenn eine Steuerlast entsteht oder aber wenn das Bruttovermögen [vor Abzug von Verbindlichkeiten] mehr als 2 Mio. EUR beträgt. Entsteht bei einem Bruttovermögen von über 2 Mio. EUR aufgrund von Verbindlichkeiten oder Freistellungen keine Steuerlast, ist zwar keine Zahlung fällig, aber eine Erklärung...

Allerdings mit strengen Auflagen und nach eigenem Zonenplan.

Nach fünf Jahren Airbnb-Hype verhängte die Regierung der Balearen im August 2017 ein Moratorium und stoppte die Vergabe von Ferienvermietungslizenzen für ein Jahr. Vorher war es für frei stehende...

In mehreren aktuellen BFH-Urteilen wurde klargestellt, dass bei der Überlassung von Immobilien die vGA immer über die Kostenmiete zuzüglich eines angemessenen Gewinnaufschlags festzustellen ist (BFH 27.7.16, I R 8/15, BStBl II 17, 214; 27.7.16, I R 12/15, BStBl II 17, 217; 27.7.16, I R 71/15, BFH/ NV 17,60) . Das gilt auch für selbstgenutzte Ferienimmobilien, die in Spanien über eine Sociedad Limitada (S.L. – zu vergleichen mit der deutschen GmbH) gehalten werden. Der vorliegende Beitrag zeigt Strategien auf, mit denen die Rechtsfolgen der vGA in Zukunft vermieden werden können.

Die deutschen Finanzbehörden haben begonnen, systematisch Informationen über Immobilien zu sammeln, die über Gesellschaften gehalten werden und vom Gesellschafter genutzt werden. Vielen Betroffenen ist gar nicht bewusst, in welcher Gefahr sie schweben, wenn sie bei dieser Eigentumsstruktur grundlegende Normen nicht befolgt haben. Eine Bereinigung birgt ebenso Fallstricke.

Seit dem 12. Juni 2013 ist aufgrund eines Urteils des BFH klargestellt, dass die kostenlose Nutzung einer Ferienimmobilie, die über eine Gesellschaft gehalten wird, den steuerlichen Tatbestand der verdeckten Gewinnausschüttung erfüllt. In ihrem Artikel in der Fachzeitschrift "Deutsches Steuerrecht" richten die Autoren - Michael Olfen, Fachanwalt für Straf- und Steuerrecht, Fabian Meinecke, Associate im Berliner Büro, und Dipl.-Kfm. Willi Plattes, Inhaber der Kanzlei European Accounting - den Fokus auf die strafrechtlichen Aspekte. Aufgrund des in Umsetzung befindlichen automatischen Datenaustausches zwischen Finanzbehörden von Ländern wie Deutschland und Spanien kann nach Ansicht der Autoren von einem "strafrechtlichen Pulverfass" gesprochen werden. Der Artikel behandelt auch die Frage, inwieweit Selbstanzeigen strafmildernde Wirkung entfalten.

Dieser Artikel in der Zeitschrift PIStB des Würzburger Instituts für Wissen in der Wirtschaft (IWW) behandelt die spanische Steuerreform im Hinblick auf wesentliche Änderungen in der Einkommensteuer, der Körperschaftsteuer, Betriebsprüfungen, die Ausweitung der Aufbewahrungspflicht, partiarische Darlehen, wichtige Änderungen der Erbschaft- und Schenkungsteuer sowie neue Abschreibungstabellen. Autoren sind Prof. Dr. Günther Strunk (Hamburg) und Dipl.-Kfm. Asesor Fiscal Willi Plattes (European@ccounting, Palma). In der Februar-Ausgabe (siehe oben) werden Handlungsempfehlungen für deutsche Investoren besprochen.

Wer in Spanien eine Ferienimmobilie erwirbt, muss sich mit den Fragen der spanischen Vermögen- und Erbschaftsteuer befassen. In diesem Artikel beschreibt Alexander P. Letzsch von Lombard Intermediation Services S.A. in Luxemburg anhand eines konkreten Beispiels die Möglichkeiten, die sich aus der Nutzung des Instruments der Lebensversicherungsverträge nach deutschem Recht ergeben. Die beschriebene Gestaltung erlaubt es, aus der Kosten verursachenden Ferienimmobilie ein für die Kapitalanlage verwertbares Vermögen zu machen.

"Economía Hispano-Alemana" ist die Zeitschrift der deutschen Handelskammer für Spanien. In Ihrer Ausgabe zum Jahreswechsel präsentiert sie das Buch "Sorgfältige Prüfung beim Kauf einer Immobilie". Im Rahmen der Schriftreihe "Mallorca 2030" legt ein achtköpfiges Autorenteam die Organisation und möglichen Inhalte einer "Due Diligence" dar. Siehe auch die Sektion "Fachbücher" unserer Web.

Gemeinsam mit StB Prof. Dr. Günther Strunk und Univ.-Prof. Dr. Bert Kaminski behandelt Dipl-Kfm. Asesor Fiscal Willi Plattes (European@ccounting) in der Mai-Ausgabe von "Stbg - Die Steuerberatung", dem Organ des Deutschen Steuerberaterverbandes e.V. Berlin, die neuen steuerlichen Rahmenbedingungen für Besitzer von Spanien-Immobilien. Neben den Risiken, die durch eine unentgeltliche Nutzung einer über eine Vermögensgesellschaft gehaltene Ferienimmobilie entstehen, kommen darin auch die Auswirkungen des neuen Doppelbesteuerungsabkommens Deutschland-Spanien zur Sprache. Dieses hat zur Folge, dass in Deutschland ansässige natürliche Personen im Steuerjahr 2013 erstmals auch für den indirekten Besitz einer Spanien-Immobilie (d.h. Besitz über eine SL) die Vermögensteuer entrichten mussten, sofern der Freibetrag überschritten war.

Seit vielen Jahren ist Spanien - und hier besonders Mallorca - ein attraktiver Ort für den Besitz einer selbstgenutzten Immobilie. Besonders vorteilhaft war bisher, dass es weder in Spanien noch in Deutschland eine Vermögenssteuer gab. Dies hat sich zumindest für Spanien bzw. Mallorca seit 2011 geändert und führt zu erheblichen Belastungen. Der Beitrag von StB Prof. Dr. habil. Günther Strunk (Hamburg) und Dipl.-Kaufm. Asesor Fiscal Willi Plattes (Palma de Mallorca) geht auf die aktuelle Besteuerungssituation für selbstgenutzte Ferienimmobilien von in Deutschland ansässigen Personen in Spanien wie auch in Deutschland ein. Insbesonders die Vermögenssteuer sowie die beachtliche Belastung mit Erbschaftssteuer werden näher dargestellt und Gestaltungen zu deren Vermeidung oder Minderung aufgezeigt.

In der Fachzeitschrift "Die Steuerberatung", die zugleich das Organ des Deutschen Steuerberaterverbandes e.V. ist, analysieren Prof. Dr. Habil. Günther Strunk, Geschäftsführender Gesellschafter der Strunk Kolaschnik Partnerschaft, und Willi Plattes, Steuerberater und geschäftsführender Gesellschafter der European Accounting, das 2011 unterzeichnete, jedoch erst per 1. Januar 2013 in Kraft getretene neue Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschand und Spanien. Sein besonderes Augenmerk richtet der Artikel auf faktische Steuerverschärfungen, die teils offen, teils im Protokoll verdeckt im Abkommen enthalten sind, und reißt an, in welchen Bereichen sich Gestaltungsnotwendigkeiten ergeben.