Gebildet ist, wer weiß, wo er findet, was er nicht weiß.

News

Auf unserer Website (s.o) > Dienstleistungen > Berechnen Sie ihre Steuerbelastung > finden Sie Rechner mit denen sie folgende spanische Steuerbelastungen errechnen können: Erbschaftsteuer für Nichtresidenten (NR); Grunderwerbsteuer; Selbstnutzungssteuer NR; Vermögensteuer NR & R (Residenten); Liquidation einer S.L.; Für Immobilieneigentum über eine S.L. können sich deutsche Steuerpflichtige die vGA nach den Grundlagen der neuen BFH-Rechtsprechung errechnen.

Vom Inselrat gibt es nunmehr die ersten Entscheidungen. Für sieben Dörfern sind die ersten Entscheidungen getroffen worden. Das heißt, dass dort, anders als zum Beispiel in Palma, auch Wohnungen in Mehrfamilienhäusern an Urlauber vermietet werden dürfen. Bei den Ortschaften handelt es sich um Ruberts in Sencelles, s´Esgleieta in Esporles, es Carritxó in Felanitx, Randa in Algaida, es Llombards in Santanyí, ses Coves in Deià und Arian.......

Der oberste spanische Gerichtshof (Tribunal Supremo) hat am 19. Februar 2018 ein bahn­brechendes Urteil (Nr. 242/2018) im Zusammenhang mit der Anwendung der Vorschriften über Schenkung- und Erbschaftsteuer für Residenten außerhalb der Europäischen Union erlassen. Am Beispiel von Schweizer Steuerbürgern erklären wir die signifikanten Änderungen. Eine kleines Berechnungsbeispiel .......

Wir haben es geschafft – Unsere digitale Lösung "Wohn- und Ferienvermietung - Steuerberatung 4.0“ wurde als BEST OF beim INNOVATIONSPREIS-IT 2018 in der Kategorie „Finance" ausgezeichnet.

Die neue App vereinfacht die steuerliche Betreuung von Personen mit Steuerpflicht in unterschiedlichen Ländern (hier Spanien-Deutschland) erheblich. Mittels digitaler Erfassung, Verarbeitung und Archivierung wird die spanische Steuer automatisiert errechnet und die Erstellung der deutschen Steuererklärung signifikant erleichtert...

Unsere Kanzlei hat heute das Zertifikat erhalten, mit dem bescheinigt wird, dass European@ccounting die neuen Datenschutzbestimmungen der Europäischen Union umfänglich erfüllt. Wir haben einen großen Aufwand betrieben, um sicherzustellen, dass Ihre Daten bei uns gemäß der hohen EU-Anforderungen gesichert sind. In die Umsetzung der Maßnahmen war und ist insbesondere unsere IT-Abteilung involviert. Den Mitarbeitern gebührt ein großes Lob.

Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist eine Verordnung der Europäischen Union, mit der die Regeln zur Verarbeitung personenbezogener Daten durch private Unternehmen und öffentliche Stellen EU-weit vereinheitlicht werden. Dadurch soll einerseits der Schutz personenbezogener......

In der renommierten deutschen Fachzeitschrift „Praxis internationale Steuerberatung“ hat Asesor Fiscal - Steuerberater Dipl. Kfm. Willi Plattes einen ausführlichen Aufsatz über die Nutzung einer spanischen Ferienimmobilie mit dem Thema: „Gestaltung einer Zukunft ohne S.L.“ geschrieben. In mehreren aktuellen BFH-Urteilen wurde klargestellt, dass bei der Überlassung von Immobilien die vGA immer über die Kostenmiete zuzüglich eines angemessenen Gewinnaufschlags festzustellen ist. Der Aufsatz zeigt Strategien auf, mit denen die Rechtsfolgen der vGA in Zukunft vermieden werden können.

Weil Airbnb Angebote von Immobilien ohne Lizenz zur Ferienvermietung veröffentlicht, hat das balearische Tourismusministerium die Online-Plattform nun zu einer Geldstrafe von 300.000 Euro verdonnert. Das Ministerium hatte Airbnb zuvor mehrfach verwarnt. Das seit August 2017...

Unsere neue Anwendung  „Wohn- und Ferienvermietung - Steuerberatung 4.0“ (siehe unsere Demo-Datenbank) hat sich am 13. Februar als Bewerber für den IT-Innovationspreis 2018 des deutschen Mittelstandes qualifiziert. Wir bedanken uns bei unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für diese tolle Leistung.

Ein Auszug aus unseren Bewerbungsunterlagen verdeutlicht unsere Lösung: Probleme durch unterschiedliche Steuersysteme, Vorschriften und Sprachen gehören der Vergangenheit an. Die neue App vereinfacht die steuerliche Betreuung von Personen mit Steuerpflicht in unterschiedlichen Ländern (hier Spanien-Deutschland) erheblich. Mittels digitaler Erfassung, Verarbeitung und Archivierung wird die spanische Steuererklärung errechnet und die Erstellung der deutschen signifikant erleichtert...

Informationspflicht der Nutzungsüberlassung von Wohnraum für touristische Zwecke. Mit einem neuen Modelo (Erklärung) sind der Behörde von den Vermittlern folgende Daten zu übermitteln: Identität des Eigentümers (NIE) der vermieteten Immobilie; Inhaber des Rechts (evtl. durch Mietvertrag) auf Ferienvermietung; Identifizierung der Immobilie mit der Kataster-Nr.; alle Gäste mit einer Kopie des Personalausweises; Höhe des vereinbarten Geldbetrages; ......

02. Februar 2018

Wir bedanken uns bei 135 Teilnehmern und 148 Online-Zuschauern für die rege Diskussion und den inhaltstiefen Gedankenaustausch. Sie können sich die Veranstaltung auf YouTube unter "European@ccounting" nochmals anschauen. Wir halten Sie wie versprochen weiter informiert.

Probleme durch unterschiedliche Steuersysteme, Vorschriften und Sprachen gehören der Vergangenheit an.
Die neue App vereinfacht die steuerliche Betreuung von Personen mit Steuerpflicht in unterschiedlichen Ländern (hier Spanien-Deutschland) erheblich. Mittels digitaler Erfassung, Verarbeitung und Archivierung wird die spanische Steuererklärung errechnet und die Erstellung der deutschen signifikant erleichtert....

Bei den Betriebsprüfungen in Deutschland werden mittlerweile immer „Fachberater für Auslandsbeziehungen“ hinzugezogen. Diese Fachberater sind ausgezeichnet ausgebildet und beherrschen die Themen der „verdeckten Gewinnausschüttung“ wie auch die dabei aufgeworfenen komplementären Fragen der „passiven Entstrickung“ und der „Einlagenrückgewähr“.

1. Sachverhalt
Im Zuge von Recherchen bei der spanischen und deutschen Steuerbehörde sind wir auf ein Problem gestoßen, das für in Deutschland ansässige Eigentümer von spanischen Ferienimmobilien eine doppelte Belastung durch die Umsatzsteuer mit sich bringen kann. Betroffen sind Betreiber der umsatzsteuerfreien Ferienvermietung...

2. Unser Lösungsvorschlag
Wir empfehlen, dem deutschen bzw. ausländischen Vermittler die spanische Adresse als Betriebssitz anzugeben und bei der spanischen Steuerbehörde eine internationale Umsatzsteuernummer einzuholen (Eintrag in das: "Registro de Operadores Intracomunitarios", ROI)...

3. Umsetzung
Nachdem wir die spanische Steuerbehörde auf das Problem hingewiesen haben, ist es mittlerweile möglich, eine internationale Umsatzsteuernummer einzuholen, obwohl man umsatzsteuerfreie Ferienvermietung betreibt. Der regelmäßige Erhalt von Rechnungen mit Reverse Charge verpflichtet zur Einreichung einer Umsatzsteuererklärung (Modelo 303) für jedes Quartal sowie einer informativen Jahreserklärung (Modelo 349) je nach Umsatz des Vorjahres, nämlich bei mehr als 35.000 Euro pro Quartal, ansonsten jährlich...

Auf Mallorca werden aktuell alle Rekorde gebrochen. Das betrifft die Besucherzahlen, die Immobilientransaktionen aber auch die Belastung der Umwelt. Das hat dazu geführt, dass neben der Tourismussteuer, ein neues balearisches Ferienvermietungsgesetz verabschiedet wurde. Neben dem Informationsaustausch und den bestehenden Steuergesetzen in beiden Ländern, der aggressiven Verhaltensweise der deutschen Finanzbehörden und den Bestimmungen des Doppelbesteuerungsabkommens ergibt sich ein umfangreicher und neuer Gesetzescocktail, der das Risiko birgt, signifikante Verstimmungen auszulösen, wenn man nicht alle Bestandteile kennt und auf Verträglichkeit überprüft....

Gemeinsam mit der Niederlassung Madrid des renommierten Rechts- und Steuerbüros Rödl & Partner hat European Accounting am 20. Oktober 2017 im Castell Son Claret auf Mallorca ein Seminar zum Thema „Optimierte Strukturen für institutionelle Investoren“ veranstaltet. Dabei beleuchteten Experten in deutschem und spanischem Steuerrecht unterschiedliche Konstellationen aus Gesellschaftsformen beider Länder mit allen Steuerfolgen sowohl aus deutscher wie aus spanischer Perspektive. Die Schwerpunkte lagen auf einer praxisnahen Beurteilung sowie auf dem Thema Immobilieninvestitionen. Am Rand des offiziellen Programms hatten die Teilnehmer Gelegenheit, mit den Referenten Einzelgespräche zu führen.

Das Finanzgericht Köln hatte am 18. Oktober 2016 entschieden, dass eine Ferienwohnung erst nach 10 Jahren steuerfrei verkauft werden kann. Dieses Urteil ist mit gestriger Veröffentlichung des BFH (18. Oktober 2017) einkassiert worden, und es wurde entschieden, dass ein Gebäude auch dann zu eigenen Wohnzwecken genutzt wird, wenn es der Steuerpflichtige nur zeitweilig bewohnt, sofern es ihm in der übrigen Zeit als Wohnung zur Verfügung steht. Ausdrücklich benennt der BFH in diesem Zusammenhang auch Ferienwohnungen. Eine unentgeltliche Mitnutzung durch Familienangehörige soll dabei ebenfalls unschädlich sein. Somit ist die Veräußerung - wie schon vor dem FG-Urteil - im dritten Jahr der Nutzung steuerfrei.

Einlagerückgewähr – schon wieder so eine schwierige deutsche Vorschrift, die aber zwingend zu beachten ist! Es handelt sich hier um folgendes Problem: In Spanien werden i.d.R. Kapitalerhöhungen oder Kapitalherabsetzungen über das Nennkapital reguliert (das Mindestnennkapital in Spanien beträgt 3.000 €). Teilweise wird auch das Konto „Kapitalrücklage“ verwendet, welches ohne notariellen Akt verwendet werden kann. Wenn in Spanien dann Kapitalherabsetzungen beschlossen und umgesetzt werden, ist das ein einfacher Vorgang, der beim Anteilseigner zu einem steuerfreien Zufluss führt.

WICHTIG! Damit die Einlagenrückgewähr aus den spanischen Gesellschaften in Deutschland auch steuerfrei vereinnahmt werden kann...

Durch den Abschluss des neuen DBA zwischen Spanien und Deutschland ab dem 01.01.2013 hat die Bundesrepublik Deutschland das Besteuerungsrecht auf den Gewinn aus der Veräußerung von Anteilen an einer spanischen Immobiliengesellschaft verloren (Artikel 13 Abs. 3 DBA Spanien neu). Nach § 6 Abs. 1 Nr. 4 AStG sind stille Reserven, die in der Zeit entstanden sind, in der Deutschland ein entsprechendes Besteuerungsrecht hatte, zu ermitteln, festzuhalten und im Falle einer tatsächlichen Veräußerung/Liquidation zu versteuern.

Da mit den umfangreichen Neuerungen auch steuerliche Auswirkungen einhergehen, erhalten Sie einen Überblick über unsere „Digitale Lösung“ für die länderübergreifende steuerliche Bearbeitung. In dieser Lösung sind die Auswirkungen des neuen Tourismusgesetzes wie auch des automatischen Informationsaustausches berücksichtigt. Da vor wenigen Tagen (30.09.) die ersten Datenpakete zwischen den spanischen und deutschen Behörden ausgetauscht wurden, sollte überprüft werden, ob die eingereichten Erklärungen wirklich vollständig waren.

Die Mandantendepesche könne Sie in dieser News Herunterladen.

Bei unserem erfolgreichen Seminar „Tempolimit oder Stopschild für die Ferienvermietung“ haben wir eine ausführliche schriftliche Analyse des neuen Tourismusgesetzes angekündigt. Diese 30-seitige ausführliche Stellungnahme können Sie in dieser News Herunterladen.

Das neue Tourismusgesetz der Balearen zur Regelung der Ferienvermietung ist ab dem 01.08. mit der Veröffentlichung im Amtsblatt der Balearen (Boib) rechtsgültig geworden. Da sich bestimmte Regelungen im Gesetz widersprochen haben, wurde am Freitag, den 4. August ein Dekret beschlossen, welches die Unstimmigkeiten beheben soll. Damit ist u.a. auch ein Moratorium in Kraft getreten, daß das Erteilen von neuen Lizenzen für die private Ferienvermietung für die Dauer eines Jahres unterbindet. Jetzt haben der Stadtrat von Palma und der Inselrat von Mallorca eine gesetzliche Frist von einem Jahr, um Zonen festzulegen, in denen das Vermieten gestattet werden könnte oder weiterhin verboten bleibt.

Am Freitag, dem 1. September bieten wir Ihnen ab 13.30 Uhr eine Informationsveranstaltung zu diesem brisanten Thema an. Namhafte Referentinnen & Referenten - auch vom Tourismusministerium - werden ein Gesamtbild der aktuellen Situation darstellen und mit Ihnen diskutieren.

Seminarunterlagen und Anmeldeformular finden Sie unter "Home" oder "Veranstaltungen".

Die Hoffnungen, dass mit der Verabschiedung der Novelle des Tourismusgesetzes wenn schon nicht allgemeine Zufriedenheit, aber zumindest Klarheit herrschen würden, haben sich nicht erfüllt. Wie angekündigt hat das balearische Parlament am 18. Juli über einen Gesetzesentwurf abgestimmt, der vor allem für die Ferienvermietung tief greifende Neuerungen vorsah, u.a. die Möglichkeit der Ferienvermietung von Wohnungen sowie eine Limitierung der Gesamt-Bettenzahl.

Da viele Streitpunkte wegen politischen Widerspruchs noch nicht geklärt werden konnten, wurde nur entschieden, für die Dauer von 12 Monaten keine neuen Lizenzen für Ferienobjekte auszustellen. Die Gemeinden sollen entscheiden, wo die Ferienvermietung gestattet werden soll und wo nicht. Immobilieneigentümer, die Wohnimmobilien ohne Lizenz zu Ferienzwecken anbieten, können mit einem Bußgeld bis zu 40.000 € belegt werden. 

Am 18. Juli wird das Parlament der Balearen voraussichtlich eine Reform des balearischen Tourismusgesetzes beschließen, die erhebliche Auswirkungen auf das Geschäftsmodell der Ferienvermietung haben wird. Einerseits wird die Möglichkeit eröffnet, auch Appartements legal für kurzfristige Urlaubsaufenthalte anzubieten. Andererseits werden jedoch Beschränkungen in Kraft treten, deren wichtigste die Abschaffung einer Ausnahmeregelung ist, die bisher für Ferienvermietung gegolten hat: Im aktuell gültigen Tourismusgesetz gibt es anders als für die Mehrzahl der Hotelkategorien keine Betten-Obergrenze. Das Veto aus Madrid wird aktuell von der Balearen-Regierung ignoriert.

Änderung des Tourismusgesetzes in Bezug auf die private Ferienvermietung, Veto aus Madrid

Die Balearen-Regierung bastelt bekanntlich an einer Änderung des Tourismusgesetzes in Bezug auf die Ferienvermietung privaten Wohnraums. Teile des Gesetzesvorhabens sind schon veröffentlich. Doch fest und sicher ist noch nichts – und wird es wohl auch nicht so bald werden. Die Zentralregierung hält den vorgelegten Entwurf für rechtswidrig und zweifelt insbesondere an, dass die Balearen die Kompetenz hätten, für die Ferienvermietung bestimmte Obergrenzen festzusetzen und bestimmten Unternehmensgruppen die Ferienvermietung generell zu untersagen. 

Nichtresidenten werden systematisch überprüft. Nach fünf Jahren nahezu absoluter Ruhe hat das staatliche Finanzamt (AEAT) schlagartig damit begonnen, die Erfüllung der Vermögensteuerpflicht von Nichtresidenten aufgrund von Immobilieneigentum in Spanien zu prüfen. Aktuell werden systematisch und massenhaft Aufforderungen an Personen verschickt, die nach Informationen der AEAT über spanisches Immobilieneigentum mit Wert über dem Freibetrag (700.000 Euro) halten. Wir beschäftigen uns mit diesem Thema ausführlich in unserer "Depesche Juni 2017".

Einen Schnell-Check Ihrer Vermögensteuerpflicht können Sie mit Hilfe unseres Steuerrechners für Nichtresidenten durchführen.

Inspektoren des Tourismusministeriums und der Steuerbehörde besuchten kurz vor Ostern Immobilienagenturen und Vermittlungsfirmen - darüber haben wir berichtet - in Palma, Pollenca, Colonia Sant Jordi, Cala D`Or, Capdepera und Arta und stellten umfangreiches Beweismaterial für illegale Ferienvermietung sicher. Dabei wurden zahlreiche Verstöße gegen das Verbot der Vermietung von Appartements in Mehrfamilienhäusern festgestellt. Bisher können bekanntlich lediglich Einfamilienhäuser touristisch vermietet werden. Es wurden mittlerweile erhebliche Geldbußen verhängt........

Als „verfassungswidrig“ stuft das spanische Verfassungsgericht die Wertzuwachssteuer (Plusvalía) ein, wenn beim Verkauf einer Immobilie kein Gewinn erzielt wird. Mit seinem Urteil vom 11. Mai bestätigt das „Tribunal Constitucional“ ein gleichlautendes Urteil vom 16. Februar dieses Jahres betreffend die Region Gipuzkoa (Baskenland) und erweitert dessen Gültigkeit auf das ganze Staatsgebiet.........
Da aufgrund dieses Urteils bei allen Verkäufen der letzten vier Jahre, bei denen Verluste entstanden sind, die Erstattung beantragt werden kann, haben wir eine Sonderabteilung gegründet die sich ausschliesslich mit diesem Thema beschäftigt. Gerne können Sie sich ein Angebot .......

Am 27.4.2017 beschloss der Bundestag das Gesetz zur Bekämpfung der Steuerumgehung und zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften (Steuerumgehungsbekämpfungsgesetz). Mit dem Gesetz werden die Möglichkeiten der Finanzbehörden verbessert, Informationen über Beteiligungen an sog. Briefkastenfirmen in Steueroasen zu erhalten und wirtschaftliche Aktivitäten sowie Zahlungsströme besser verfolgen zu können......

28. April 2017 - In den vergangenen Tagen haben die mallorquinischen Behörden (Finanzamt gemeinsam mit dem Tourismusministerium) eine Vielzahl von Vermittlern, die Wohn- und/oder touristische Vermietung als Dienstleistung anbieten, besucht. Die Behörden haben dort ein grosses "Schürffeld von Steuersubstrat" gefunden ...

Die deutschen Finanzämter beginnen die Thematik der "Entstrickung" und Besteuerung des Vermögenszuwachses durch die Änderung des DBA zwischen Deutschland und Spanien zu prüfen. In dem neuen DBA zum 01.01.2013 ist erstmalig in einem neuen Artikel 13 Abs. 2 eine "Immobilien-Klausel" eingefügt worden. Danach liegt das Besteuerungsrecht an Veräusserungs-...

Die Rechtslage bis zum Urteil des Finanzgerichtes Köln vom Oktober 2016 war: Wenn die spanische Ferienimmobilie drei Jahre vor der Veräusserung ausschliesslich zu eigenen Wohnzwecken genutzt wurde, nicht mit der Absicht des Wiederverkaufs erworben wurde und kein gewerblicher Grundstückshandel (Drei-Objekt-Regel) vorliegt, unterliegt die Veräusserung nicht der deutschen Einkommensteuer...

Für Unternehmer in Spanien, die nach dem System der monatlichen Umsatzsteuerrückerstattung (REDEME*) deklarieren, ergibt sich per 1. Juli 2017 eine drastische Verschärfung der Deklarationspflicht: Alle Eingangsrechnungen müssen in einer ersten Phase – bis Jahresende – spätestens acht Tage nach der Einbuchung ans Finanzamt gemeldet werden. Ab 1. Januar 2018 schrumpft diese Frist auf vier Tage. Für jegliche Buchhaltung bedeutet diese Neuerung eine Herausforderung.

Als erste Steuerkanzlei auf Mallorca bietet European@ccounting den Kunden der Abteilung „Vermietung & Verpachtung“ jetzt einen digitalen Sichtzugang zu ihren gespeicherten Unterlagen und Erklärungen an.

Mit drei gleichlautenden Urteilen (27.7.16, IR 8/15; IR 12/15; IR 71/15) hat der BFH die Möglichkeit des Erwerbs einer Ferienimmobilie auf Mallorca oder in Spanien über das Konstrukt einer spanischen Kapitalgesellschaft zu Grabe getragen. Die Begründung des BFH lautet: „…es ist Ziel und Aufgabe einer Kapitalgesellschaft, einen Gewinn zu erzielen. Die angemessene Miete ist nach dem ortsüblichen Mietspiegel (Fremdvergleich, Preisvergleichsmethode, etc.) zu bestimmen. Als Untergrenze für eine dem Fremdvergleich entsprechende Miete sind die Kosten der Gesellschaft zuzüglich einem Gewinnzuschlag anzusetzen.“  Der letzte Satz bestimmt damit die Kostenmiete, die der BFH dann auch noch definiert hat...

Das deutsche BMF nimmt Stellung zur Anwendung des Fremdvergleichsgrundsatzes nach § 1 Abs. 5 AStG und der Betriebsstättengewinnaufteilungsverordnung auf die Einkünftezuordnung von ausländischen Betriebsstätten eines inländischen Unternehmens bzw. von inländischen Betriebsstätten eines ausländischen Unternehmens (Verwaltungsgrundsätze Betriebsstättengewinnaufteilung - VWG BsGa).

Mit den durch das Schreiben vom 22.12.2016 final gefassten VWG BsGa hat die Finanzverwaltung auf zahlreiche Anwendungsfragen zur Betriebsstättengewinnaufteilung geantwortet. Keine Ausführungen enthält die Verlautbarung hingegen zu der vorgelagerten Frage, wann eine Betriebsstätte begründet wird.

HINWEIS

Es ist damit zu rechnen, dass nun eine intensive Schulung der Außenprüfer auf Themenstellungen zur Betriebsstättengewinnaufteilung erfolgt und somit spätestens in Außenprüfungen ab 2018 ein deutliches Augenmerk hierauf gerichtet sein wird. Für die Praxis bedeutet dies, dass damit der Startschuss gegeben wurde, über die Hilfs- und Nebenrechnung eine Dokumentation der steuerlichen Verhältnisse von Betriebsstätten vorzuhalten. DAS GILT AUCH FÜR SPANIEN

Im EU-Ausland niedergelassene Steuerberatungsgesellschaften können berechtigt sein, für deutsche Steuerpflichtige tätig zu werden.

Im Streitfall hatte das Finanzamt eine Steuerberatungsgesellschaft mit Sitz in Großbritannien und einer Niederlassung in den Niederlanden als Bevollmächtigte zurückgewiesen, weil sie eine Umsatzsteuererklärung für eine inländische GmbH erstellt und übermittelt hatte. Die ausländische Gesellschaft ist in Deutschland nicht als Steuerberatungsgesellschaft anerkannt. Die Klage blieb ohne Erfolg.

BFH fordert weitere Feststellungen

Der BFH hob die Vorentscheidung mit Urteil vom 19.10.2016 (Az. II R 44/12) auf und verwies den Rechtsstreit an das Finanzgericht zurück. Das FG ist zwar zutreffend davon ausgegangen, dass die Steuerberatungsgesellschaft zum Zeitpunkt der Zurückweisung nach nationalem Recht nicht zur geschäftsmäßigen Hilfeleistung in Steuersachen befugt war. Nach einem vom BFH im Wege des Vorabentscheidungsersuchens (EuGH Az. C-342/14 vom 17.12.2015) ergangenen Urteil kann sich die Steuerberatungsgesellschaft aber unter bestimmten Voraussetzungen auf die unionsrechtlich verbürgte Dienstleistungsfreiheit berufen.

Voraussetzungen der Anerkennung

Liegt im EU-Ausland keine dem deutschen Steuerberatungsgesetz entsprechende Reglementierung vor, kommt es darauf an, dass zumindest eine nachhaltige Berufsausübung gegeben ist. Letzteres erfordert, dass in den letzten zehn Jahren mindestens zwei Jahre lang eine steuerberatende Tätigkeit im Ausland ausgeübt wurde. Zudem muss ein Berufshaftpflichtschutz vorliegen. Hierzu hat das FG im zweiten Rechtsgang weitere Feststellungen zu treffen. Das FG hat dabei auch zu prüfen, ob die Klägerin aufgrund einer im Inland unterhaltenen geschäftlichen Präsenz in den Anwendungsbereich der unionsrechtlichen Niederlassungsfreiheit fällt und damit den deutschen Vorschriften zur Berufsausübung unterliegt.

Die sehr häufig gestellte Frage bei den auf der Insel geführten Beratungsgesprächen ist die nach der steuerlichen Ansässigkeit. Die Familie möchte nach Mallorca ziehen und die Kinder sollen dann auf einer der guten internationalen Schulen die Ausbildung beginnen oder fortsetzen. Bei diesem Wunsch wird aufgrund der spanischen Steuergesetze die Frage der steuerlichen Ansässigkeit zu einer Kernfrage. Die Belastung mit der spanischen Einkommensteuer ist dabei weniger das Problem. Die Vermögensteuer auf den Balearen mit bis zu 3,45 % Belastung pro Jahr ist in den meisten Fällen der Grund, dass man sich gegen einen Umzug nach Mallorca entscheidet. 

Der Vorstand einer Bank hat es mittels einer verbindlichen Auskunft geschafft, dass dessen Ehefrau und zwei Kinder auf Mallorca leben können, er selber aber nicht in Spanien zum Steuerresidenten erklärt wurde. 

Die höchste Instanz der deutschen Finanzgerichtsbarkeit, der Bundesfinanzhof (BFH), hat mit drei aktuellen und noch nicht im Bundessteuerblatt veröffentlichten Urteilen einen neuen Grundsatz für die steuerliche Behandlung von Immobiliengesellschaften aufgestellt. Es gilt nunmehr der Grundsatz der Kostenmiete, was zu einer zu versteuernden Rendite von knapp 7 % (sieben) - so der BFH -  führen kann. Damit hat sich diese auf Mallorca – und auch in Spanien und weltweit – sehr verbreitete Gestaltungsform des Immobilieneigentums praktisch erledigt. Für die Gesellschafter bestehender SLs und GmbHs mit Immobilieneigentum in Spanien bedeutet das die rückwirkende Einführung eines Prinzips, das zu einer Verfahrensflut führen wird.

Eine unangenehme Überraschung haben einige Vermieter von Ferienwohnungen in den vergangenen Wochen erlebt. Das Finanzamt hat die Zahlen und Zahlungen geprüft, und ist selbst bei jenen, die meinen, alles richtig gemacht zu haben, auf einen schmerzhaft hohen Fehlbetrag gestoßen: Die Vermieter schulden Umsatzsteuer. Es dürfte sich dabei um die ersten von zahlreichen derartigen Fällen handeln, denn die Steuerbehörde hat über Zahlungsdienstleister die Daten der Empfänger abgefragt und prüft nun, ob das eingegangene Geld A) in der Einkommensteuer angesetzt wurde, und B) ob auch bezüglich der Umsatzsteuer alles im Reinen ist. 

Und das ist es bei vielen eben nicht. Was viele Betroffene verwundert, denn sie betreiben oft keine „reinrassige“ Ferienvermietung, die ja umsatzsteuerpflichtig ist, sondern die administrativ und steuerlich schlankere Variante, nämlich kurzzeitige Wohnvermietung nach dem staatlichen Wohnvermietungsgesetz (L.A.U.), für die keine IVA-Buchhaltung notwendig ist. 

Bei Ausübung der touristischen Vermietung mit IVA besteht in der Regel die Pflicht zur Anmeldung als Selbständiger (Autónomo) bei der Sozialversicherung. Die touristische Vermietung stellt eine gewerbliche Tätigkeit dar und muss steuerlich als solche angemeldet werden, einschließlich der Anmeldung für eine umsatzsteuerpflichtige Tätigkeit. Sowohl steuer- als auch arbeitsrechtlich handelt es sich nicht mehr allein um eine Vermietung, sondern um ein Paket von Dienstleistungen, in denen die kurzfristige Vermietung der Wohnstätte nur eine Teilleistung darstellt, analog zu Hotellerie und Gastgewerbe. 

Das spanische Sonderregime für Selbständige (Régimen Especial de Trabajadores Autónomos – RETA) sieht die Anmeldung bei der Sozialversicherung unter den folgenden Bedingungen vor: 

Personen ab 18 Jahre, die in gewohnheitsmäßiger, persönlicher und direkter Form, auf eigene Rechnung und abseits der Anleitung und Organisation Dritter eine wirtschaftliche oder fachberufliche Tätigkeit mit Gewinnerzielungsabsicht ausüben, unabhängig davon, ob sie dabei Angestellte beschäftigen oder nicht. Als gewohnheitsmäßig wird eine Tätigkeit betrachtet, wenn die Einkünfte daraus das berufsübergreifende Mindestgehalt überschreiten. Für 2016 liegt diese Schwelle bei 9.172,80 Euro brutto. 

Aus dem Gesagten ergibt sich, dass für die Ferienvermietung mit IVA grundsätzlich die Anmeldung als Selbständiger erforderlich ist.