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Grundlagen

Grundlagen: Die Methode der Ermittlung der Bemessungsgrundlage richtet sich ausschliesslich nach den geltenden spanischen Vorschriften, die sich aus dem Gesetz für steuerliche „Nicht-Residenten“ (Impuesto sobre la Renta de no Residentes - IRNR) ergeben. Dazu zwei wichtige Anmerkungen.

Besonderheiten: In Spanien gibt es ein eigenes Gesetz welches nur die Besteuerung für steuerliche Nichtresidenten regelt. In diesem Gesetz finden wir Sonderregelungen für EU-Residenten und Nicht EU-Residenten. Da die Schweiz kein Mitglied der EU ist, müssen diese Vorschriften beachtet werden. Weiterhin gilt zwischen der Schweiz und Spanien ab dem 24. August 2013 ein neues Doppelbesteuerungsabkommen (s. dazu unser Buch) in welchem unter anderen geregelt ist, dass bei Immobilieneinkünften die Freistellung gilt.

Steuerfestsetzung: In Spanien muss man im Rahmen der „Selbstliquidation“ die Steuer selber errechnen und dann zeitgleich mit der Einreichung der Steuererklärung (Modelo) die ausgerechnete Steuer bezahlen. Man erhält keinen Steuerbescheid! Als einzigen Nachweis hat man die selbst ausgefüllte Steuererklärung und den Nachweis der Zahlung.

Wie werden Einkünfte Wohn- und Ferienvermietung in Spanien behandelt? Durch die Besonderheit, dass einerseits die Schweiz nicht zur EU gehört und andererseits somit gem. dem spanischen Nicht-Residenten-Gesetz gesondert behandelt wird, werden alle „Vermietungsarten“ (Selbstnutzung, Wohnvermietung, Ferienvermietung und touristische Ferienvermietung) für Schweizer Kapitalgesellschaften gleich behandelt.