Als Initiator des BEPS-Projekts hat die OECD einen gewaltigen Stein ins Rollen gebracht. In einem BEPS-Projekt wurde eine Neufassung der GAufzV (Gewinnabgrenzungsverordnung) formuliert und zudem in Deutschland eine Anpassung des § 90 Abs. 3 der Abgabenordnung erwirkt. U.a. ist eine signifikante Verschärfung der Dokumentationspflichten die wesentliche Folge und trifft primär Unternehmen, die eine wirtschaftliche Tätigkeit im Ausland ausüben. Weiterhin wurde durch die Verordnung zur Anwendung des Fremdvergleichsgrundsatzes auf Betriebsstätten nach § 1 Abs. 5 des Außensteuergesetzes (Betriebsstättengewinnaufteilungsverordnung) vom 13.10.2014 die Gewinnermittlung in- und ausländischer Betriebsstätten auf ein neues rechtliches Fundament gestellt. Insbesondere wird durch die neue Verordnung der sog. „Authorised OECD Approach“ mit einer uneingeschränkten Anwendung der Selbständigkeitsfiktion der Betriebsstätte für Zwecke ihrer Gewinnabgrenzung in innerstaatliches Recht aufgenommen. Leider ist festzustellen, dass viele Kollegen das Problem bewundern, aber keine strukturierte Lösung anbieten. Schadensbegrenzung kann dann häufig nur noch mit Tipps aus der steuerlichen Notfallapotheke erfolgen.

Die spanische Buchhaltung muss so aufgebaut und strukturiert sein, dass die umfangreichen deutschen Vorschriften erfüllt werden. Nur so besteht die Möglichkeit in Deutschland eine "Freistellung" der Betriebsstätteneinkünfte und damit eine finale Steuerbelastung in Höhe von 25 % zu erreichen. Durch unsere Lösung mit DATEV wird diese Problemlage gelöst.